TSE und Fiskalisierung prüfen
TSE-Grundlagen für winTFS: unterstützte Hardware, Netzwerk, Signaturfunktion, DSFinV-K, tägliche Betriebsprüfung und Störungsabgrenzung.
Was macht die TSE?
Die technische Sicherheitseinrichtung liefert Signaturen für Kassenbelege. Signaturdaten werden in winTFS und auf dem Beleg verarbeitet. Zusätzlich speichert die TSE relevante Vorgangsdaten wie Umsatzbezug und Belegnummern.
Wo kann die TSE sitzen?
- im Bondrucker, z. B. als Micro-SD-TSE,
- in einer separaten Server- oder Netzwerkbox,
- in einer herstellerspezifischen Lösung, sofern von winTFS und Hardware unterstützt.
Wenn die TSE im Drucker sitzt, muss der Drucker nicht nur drucken können, sondern für die Signatur erreichbar und eingeschaltet sein. In Netzwerkumgebungen muss die TSE von den vorgesehenen Kassenarbeitsplätzen erreichbar sein.
Voraussetzungen prüfen
| Prüfpunkt | Hinweis |
|---|---|
| Betriebssystem | Aktuelle und unterstützte Windows-Umgebung verwenden. |
| Netzwerk | Drucker oder TSE-Box müssen stabil erreichbar sein. |
| Unterstützte TSE | Nur Hardware einsetzen, die für die konkrete winTFS-Installation vorgesehen ist. |
| winTFS-Version | Vor Aktivierung prüfen, ob die eingesetzte Version die TSE-Funktionen unterstützt. |
| DSFinV-K / Export | Export- und Archivfunktionen müssen installiert und prüfbar sein. |
Tägliche Betriebsprüfung
- Kassenarbeitsplatz starten.
- TSE-/Druckerstatus prüfen.
- Testbeleg oder erster realer Beleg auf Signatur-/TSE-Hinweis prüfen.
- Fehlermeldungen nicht ignorieren oder dauerhaft ausblenden.
- Bei Störung Zeitpunkt, Arbeitsplatz, Drucker/TSE und Fehlertext dokumentieren.
Lebensdauer und Archivierung
TSE-Medien haben eine begrenzte Lebensdauer. Deshalb sollten Ablauf, Austausch, Sicherung und Exportfähigkeit rechtzeitig geprüft werden. Alte Signatur- und Exportdaten müssen für Prüfungen nachvollziehbar bleiben.
Bei Störungen
Wenn die TSE nicht erreichbar ist, zuerst Hardware, Netzwerk und Druckerstatus prüfen. Nutzen Sie zusätzlich die Anleitung TSE nicht erreichbar.