Installation

Systemvoraussetzungen prüfen

Stand: 13.10.2025 00:03 Lesezeit: 7 min

Checkliste für Windows, Datenpfad, Netzwerk, TSE, Datensicherung und Lizenz vor der Installation.

Prüfen Sie vor jeder Installation zuerst die Umgebung. Eine saubere Vorbereitung verhindert die typischen Fehler: falscher Datenpfad, fehlende Rechte, nicht erreichbare Drucker, fehlende TSE-Verbindung oder eine nicht freigeschaltete Demo-Installation.

Vorbereitung

  1. Installationsart festlegen: Einzelplatz, Arbeitsstation im Netzwerk, Kassenplatz, Büroplatz oder Zusatzprogramm.
  2. Installationsdateien bereitlegen: Setup, Update, eventuell vom Support gelieferte Zusatzdateien, Lizenz- oder Autorisierungsdateien und Modul-Setups getrennt vom Programmordner speichern.
  3. Datenpfad klären: Der produktive Datenordner muss bekannt sein. Typisch ist ein Pfad wie C:\wintfs\data, im Netzwerk kann der Pfad abweichen.
  4. Datensicherung prüfen: Vor Installation, Update oder Modulwechsel muss eine aktuelle Sicherung vorhanden sein und im Zweifel auch lesbar sein.
  5. Arbeitsplätze abstimmen: Bei Mehrplatzanlagen müssen alle Stationen denselben produktiven Datenbestand verwenden und eindeutige Stationsnummern erhalten.

Technische Mindestpunkte

Bereich Worauf achten? Warum wichtig?
Windows-PC Aktuelles, gepflegtes Windows-System mit Benutzerrechten für Installation und Programmausführung. Treiber, Drucker, TSE-Komponenten und Schnittstellen müssen zuverlässig laufen.
Programmordner Der Zielordner muss bekannt sein. Häufig ist dies C:\wintfs, vorhandene Installationen können aber abweichen. Updates müssen exakt in den vorhandenen Programmordner installiert werden.
Datenordner Alle Benutzer benötigen Lese-, Schreib-, Änderungs- und Löschrechte auf den produktiven Datenordner. winTFS arbeitet mit laufend aktualisierten Daten- und Indexdateien.
Netzwerk Freigaben, Laufwerksbuchstaben oder UNC-Pfade müssen stabil bleiben. Wechselnde Pfade führen zu falschen Datenbeständen oder Update-Warnungen.
Kasse/TSE TSE, Bondrucker und ggf. DSFinV-K-Komponenten müssen erreichbar und passend konfiguriert sein. Kassenplätze dürfen nur gesetzeskonform betrieben werden.
Schnittstellen Scanner, Kundendisplay, EC-Terminal, Etikettendrucker oder Shop-Schnittstellen vorab erfassen. Diese Geräte werden meist nach der Grundinstallation in den Parametern aktiviert.
Lizenz Freischaltung, Autorisierung und gebuchte Module müssen zur Installation passen. Ohne gültige Lizenz startet Software als Demo/Testversion und ist produktiv nicht sinnvoll nutzbar.

Besonderheiten bei Kassenplätzen

Kassenarbeitsplätze benötigen neben der normalen Installation eine geprüfte Fiskal- und TSE-Konfiguration. Die TSE kann je nach Anlage als Drucker-TSE, Netzwerk-/Serverlösung oder anderes unterstütztes System eingebunden sein. Wenn die TSE im Drucker steckt, muss der Drucker erreichbar und eingeschaltet sein, auch wenn gerade kein Bon gedruckt wird.

Wichtig: Ein Kassenplatz ohne funktionierende TSE-, Fiskal- und Bonkonfiguration ist kein normaler produktiver Kassenplatz. Klären Sie die Einrichtung vor der ersten echten Buchung.

Freigabe vor Start

  1. Setup- und Lizenzdateien liegen lokal oder auf einem bekannten Installationsmedium bereit.
  2. Der richtige Programm- und Datenpfad ist dokumentiert.
  3. Eine aktuelle Sicherung wurde erstellt und nicht nur angekündigt.
  4. Alle benötigten Geräte sind angeschlossen, eingeschaltet und unter Windows erreichbar.
  5. Bei Netzwerkbetrieb wurde die Verbindung vom Arbeitsplatz zum Datenordner getestet.
  6. Bei Kassenbetrieb ist die TSE- und Fiskalfrage vorab geklärt.